Symptome einer allergischen Rhinitis
Laufende Nase und tränende Augen sind die häufigsten Symptome einer allergischen Rhinitis

Das Abwehrsystem einiger Menschen reagiert auf eigentlich harmlose Stoffe wie Pollen oder Tierepithelien mit einer Immunreaktion. Dabei wird eine Vielzahl von Entzündungsstoffen (Histamin, Tryptase, Leukotriene, Prostaglandine) freigesetzt. Diese führen dazu, dass bei Menschen mit allergischer Rhinitis folgende Symptome auftreten:
- laufende Nase
- Niesreiz
- Verstopfung der Nasenwege
- tränende, gerötete Augen
- Juckreiz: betroffen können Nase, Augen, Mund bzw. Rachen, Ohr sein
Die Symptome treten nach Kontakt mit einem Allergen auf. Bei Pollenallergikern kommt es nur saisonal während des Pollenflugs zu Beschwerden. Bei Allergien gegen Hausstaubmilben oder Schimmelpilze können die Symptome aber auch das ganze Jahr über andauern, da der Allergenkontakt nicht abnimmt.
Die Einteilung der allergischen Rhinitis erfolgt nach der Schwere der Symptome
Leicht:
- Schlaf normal
- Tages- und Freizeitaktivitäten (Sport etc.) nicht eingeschränkt
- Keine störenden Symptome
- Arbeit und Schule ohne Probleme möglich
Mäßig schwer (ein oder mehrere Punkte treffen zu):
- Schlaf beeinträchtigt
- Tages- und Freizeitaktivitäten (Sport etc.) eingeschränkt
- Störende Symptome
- Probleme bei der Arbeit oder in der Schule
Ohne Behandlung drohen die Beschwerden chronisch zu werden. Es kann zu einem Etagenwechsel kommen, das heißt aus Heuschnupfen kann sich ein Asthma bronchiale entwickeln. Es ist daher sehr wichtig, in der Behandlung des Heuschnupfens schon frühzeitig hochwirksame entzündungshemmende Medikamente einzusetzen.
Juni 2011
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Autor: bsmo-Redaktion
Quelle:Nach Informationen von Harrisons Innere Medizin, 16. Auflage 2005








